pv_monitoring_icon_enercastPV Hochrechnungen für Monitoring Systeme

Optimierung der Qualitätssicherung und des Monitorings von PV-Anlagen durch enercast Hochrechnungen

 


Die Qualität bestehender PV-Anlagen muss kontinuierlich gesichert werden, um die erwartete Produktion des elektrischen Stroms zu erreichen. Sehr viel Energie geht dadurch verloren, dass PV-Anlagen einen Teilausfall haben. PV-Anlagen sind in den seltensten Fällen komplett defekt. Zumeist kommt es zu Beeinträchtigungen und Ausfällen einzelner Panels oder Verkabelungen, die dann auf die Gesamtperformance der Anlage durchschlagen, obwohl die Anlage weiterhin Erträge bringt. Ein Leistungsverlust von 10% fällt ohne ein professionelles Monitoring nicht auf. 10% Ertragsverlust kann aber die gesamte Finanzierung oder Renditerechnung in einem erheblichen Maße negativ beeinflussen.

Während größere PV-Anlagen in der Fläche durch Messgeräte überwacht werden können, lohnt sich ein derartig kostspieliger Einbau für Kleinanlagen auf Dächern zumeist nicht. Normale Hausanlagen verfügen daher über keine Referenzmesszelle, mit der die Produktion der Gesamtanlage verglichen werden kann.

Mittlerweile gibt es jedoch Anbieter von Monitoring Systemen, die verschiedene Indikatoren statistischer Art besitzen und somit die jeweiligen Panels miteinander vergleichen können. Diese Systeme können jetzt mit enercast optimiert werden. Hierbei beziehen die Monitoring-Systeme von enercast kalibrierte Anlagensimulationen, die auf Satellitenmessungen der Strahlung basieren, in ihr System ein. Die Messungen aus dem Weltall erfassen die Bewölkung, wodurch sehr gut berechnet werden kann, welche Strahlung auf der Erde und somit auf der PV-Anlage ankommt. Da solche Messungen unabhängig von der Anlage erstellt werden und eben nicht durch spezifische Störfaktoren der Anlage (Verschmutzung etc.) betroffen sind, sind sie eine wertvolle Information für das Monitoring der PV-Anlage.

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Wenn die beiden Werte „Einspeisung“ und „errechnete Einspeisung“ in einem bestimmten Zeitrahmen signifikant auseinanderlaufen, ist dies ein Indiz dafür, dass die PV-Anlage einen Defekt hat. Die Satellitenmessung kann zudem als Referenzmessung verwendet werden, da sie nicht altert und automatisch kalibriert wird und somit ein qualitätsgesichertes System ist. Dadurch kann eine langfristige, tendenzielle Verschlechterung erkannt werden. (Bspw. ist eine Anlage im Januar 2% unter den Messungen und im Sommer 10% unter den Messungen)

Monitoring-Systeme mit PV-Hochrechnungen sind eine günstige und dennoch effiziente Lösung, kleine PV-Anlagen zu überwachen, da keine kostenintensiven Messanlagen installiert werden müssen.

Nutzer

  • Anbieter von Monitoring-Systemen
  • Solarteure, die eigene Monitoring-Systeme betreiben
  • Betreiber von großen PV-Anlagen mit eigenen Monitoring-Systemen

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